Projekt 1 – Ten things to do before I die

Was ist wirklich wichtig im Leben?

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Ausgangspunkt für unser erstes Projekt war das Thema beschleunigte Zeit: Freizeitstress? Leistungsdruck? “Eigentlich gehts mir total gut, aber grad ist einfach alles n bisschen stressig….?” Wie ist das mit dem Zeitmangel? Ist das tatsächlich ein persönliches Problem oder nicht vielmehr ein gesellschaftliches, das unser Höher/Schneller/Weiter mit sich bringt? Das waren die Fragen, mit denen wir uns beschäftigten.

Das Projekt begann mit dem Event “30-Stunden-Theater – höher, schneller, weiter” am 14.+15. März 2014 bei uns im Chawwerusch Theatersaal: Wir wollten erfahren, welche Würze in der Kürze liegt. Innerhalb von 30 Stunden wurde ein Stück entwickelt, geschrieben, geprobt und aufgeführt. Der Ablauf: Am Freitagabend um 20 Uhr begann die Show: Junge Künstler aus den unterschiedlichsten Genres improvisierten, dichteten, sangen etc. rund um das Thema „höher, schneller, weiter“. Aus diesen Eindrücken schrieb unser Autor Jörg Menke-Peitzmeyer einen dramatischen Text – in nur acht Stunden, über Nacht. Am nächsten Morgen um 8 Uhr kamen wir zu einer Leseprobe zusammen, im Laufe des Tages wurde das Stück (hinter verschlossenen Türen) inszeniert und geprobt.

Am Samstagabend um 20 Uhr öffnete sich der Vorhang wieder und das Publikum sah das Stück, das nur einen Abend zuvor seinen Anfang nahm! Ausklingen ließen wir die 30 Stunden mit dem Konzert von Repix, einer Newcomer-Band aus der Region.

Das war unser 30-Stunden-Team: Kurs für Darstellendes Spiel der Montessori Schule Landau, Éva Adorján, David Fritz, Miriam Grimm, Sebastian Hermann, Indiana Jonas, Sebastian Jüllig, Laura Kaiser, Kaja Langfinger, Frank Müller, Jörg Menke-Peitzmeyer, Stephan Wriecz, Repix und Nina Ziller. Danke Euch allen, die Ihr uns soviel Input gegeben habt und das Event habt zu einem Fest werden lassen!

Nach diesem Einstiegs-Event gings dann in die zweite Projektphase: Unter dem ganz normalen Zeitdruck einer Produktion vertieften wir die Eindrücke aus dem 30-Stunden-Event und Jörg hatte dann länger Zeit, aus den Impressionen ein abendfüllendes Stück zu schreiben. Herauskommen ist TEN THINGS TO DO BEFORE I DIE, ein Stück darüber, was wirklich wichtig ist im Leben.

Es hatte am 17.10.2014 bei uns im Theatersaal Premiere und wir spielen es im Saal und auf Abstechern, gerne auch in Schulen. Hier könnt ihr den Trailer des Stückes sehen.

Pressestimme zum Stück:  „Klingt ziemlich dramatisch? Ist es auch! Aber todtraurig ist es beileibe nicht. Denn diese 90 Minuten haben eine solch geballte Ladung an Energie und Esprit, Gedankentiefen und emotionales Höhenflügen, sanfter Situationskomik und verblüffendem Sprachwitz, dass das Publikum gebannt am Ball bleibt, sich gerne mittragen lässt vom dem Auf und Ab der blitzartig wechselnden Gefühlslagen und – angefeuert und moderiert von Lukas – sogar selbst mithilft, Maries Wünsche zu erfüllen.“ Aus dem Premierenartikel von Brigitte Schmalenberg in DIE RHEINPFALZ

Wir empfehlen das Stück ab 14 Jahren bzw. ab der 9. Klasse.
Spieldauer: 90 Min., keine Pause

Es spielen
Miriam Grimm und Stephan Wriecz

Regie
Éva Adorján

Buch
Jörg Menke-Peitzmeyer

Bühnen- und Kostümbild
Daniela Hohenberger

Regieassistenz
Doris Wessels

Licht- und Tontechnik
Reinhard Blaschke

Alle Rechte beim Theaterverlag Hofmann-Paul, Berlin

Premiere am 17. Oktober 2014 (UA)

Die Produktion wurde gefördert vom Minsterium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz und den Unterstützern der Expedition Chawwerusch.